Auf geht’s: Start der Aktion „Sichere Wiesn für Mädchen und Frauen“

 

  •  Nein heißt nein – auch auf dem Oktoberfest
  • Tipps für Mädchen und Frauen – für einen gelungenen Wiesnbesuch
  • Wir helfen, egal was passiert ist

In wenigen Tagen beginnt in München das Oktoberfest, und die Aktion „Sichere Wiesn für Mädchen und Frauen“ ist mittlerweile bereits zum 15. Mal vor Ort, um Wiesnbesucherinnen, die in Not geraten, mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Nein heißt nein – auch auf dem Oktoberfest

Für viele Münchner*innen ist die Wiesn die schönste „Jahreszeit“, und auch aus dem Ausland reisen unzählige Gäste aus aller Welt zu dem traditionsreichen Volksfest an. Wiesnbier, Hendl, Steckerlfisch und Lebkuchenherzal gehören ebenso zum Oktoberfest wie die vielen Karussells und ein zünftiger Wiesnflirt. Doch auch auf dem Oktoberfest finden Jahr für Jahr Belästigungen, Nötigungen und Verwaltigungen statt. Die Verantwortung hierfür tragen stets die Täter, denn auch auf der Wiesn gilt: Nein heißt nein. Die Aktion „Sichere Wiesn für Mädchen und Frauen“ tritt dafür ein, dass alle Wiesnbesucherinnen einen unbeschwerten Wiesnbesuch erleben können. Deswegen schon vorab ein Tipp zum Anbandeln: Wenn du dir nicht sicher bist, ob dein „Wiesngspusi“ wirklich Lust auf Deine Zärtlichkeiten hat, oder ob ihr/ihm deine Zudringlichkeiten doch zu viel sind – manchmal ist es das Beste, einfach zu fragen. Denn nein heißt nein – auch auf dem Oktoberfest.

Tipps für Mädchen und Frauen – für einen gelungenen Wiesnbesuch

  • An manchen Tagen besuchen bis zu 600.000 Menschen die Wiesn. In diesem Gedränge kann man sich leicht verlieren. Am besten ist es, schon vorab einen eindeutigen Treffpunkt zu vereinbaren.
  • Handtaschen und Rucksäcke gehen verloren oder werden geklaut. Sinnvoll ist es daher, Geld, Handy, Schlüssel und Hoteladresse am Körper zu tragen.
  • Bei Überfüllung der Zelte kann es sein, dass man nicht wieder hineingelassen wirst. Deswegen ist es gut, die wichtigsten Dinge beim Verlassen mitzunehmen.
  • Das Bier auf dem Oktoberfest ist besonders stark und wird in Ein-Liter-Krügen ausgeschenkt. Eine Limo und eine Brezn zwischendurch helfen dabei, länger fit zu bleiben.
  • Vorsicht vor K.O.-Tropfen: Sie machen handlungsunfähig und bewusstlos – auch auf der Wiesn werden jedes Jahr Verdachtsfälle bekannt.
  • Auch auf dem Heimweg passieren sexuelle Übergriffe. Es ist sinnvoll, sich vorher einen sicheren Heimweg zu überlegen. Frauen und Mädchen, die sich nicht sicher fühlen, finden am Security Point Hilfe und Unterstützung.
  • Im Notfall und bei konkreten Bedrohungssituationen hilft die Polizei unter der Nummer 110.

Wir helfen, egal was passiert ist

Der „Security Point“ der Aktion bietet Beratung, Hilfe und Schutz für Wiesnbesucherinnen. Egal, ob der Handyakku leer, die Clique verloren gegangen oder der letzte Zug weg ist – das Team am Security Point hilft in allen Notlagen. Und natürlich ganz besonders dann, wenn Mädchen und Frauen auf dem Oktoberfest (sexuelle) Gewalt erlebt haben.

SECURITY POINT FÜR MÄDCHEN UND FRAUEN
(nur erreichbar während des Oktoberfestes)
im Servicezentrum hinter dem Schottenhamelzelt
Eingang „Erste Hilfe“
Öffnungszeiten: täglich von 18 – 1 Uhr, samstags zusätzlich aP 15 Uhr

Eine gemeinsame Aktion  von AMYNA e.V., IMMA e.V. und dem Frauennotruf München

Unterstützt von der Landeshauptstadt München sowie der Stiftung „Hänsel + Gretel“, dem Landratsamt München und zahlreichen weiteren Sponsorinnen und Sponsoren


‹ zurück zur Startseite